
Hallo! :)
Vielleicht interessiert euch ja wem diese Seite überhaupt gehört?
Ich heisse Reila und bin 16 Jahre alt.
Meine Hobbies sind Lesen, Partys, Shopping, Internet, Musik hören.
Ich besuche die 9 Klasse eines Gymnasiums.
Bin 157cm klein und wiege momentan 50kg ;(
Früher war alles ganz anders...
Die ganze ES geschichte hat bei mir so weit ich weiss in den jungen Jahren
von 12 Angefangen. Ich muss zugeben ich hatte schone immer eine vorliebe
für Mamas Küche(Die selber nicht gerade die schlankste ist) und von daher
war ich schon von klein an dick. Hinter meinen Rücken haben meine Klassen-
Kameraden mich immer als dick und fett beschimpft und wenn ich meine
Freundin gefragt habe, sagte sie: ,,Aber nein das stimmt doch nicht, höre einfach nicht auf die".
Ja und das habe ich dann auch getan... Bis ich 12 war, da hat es mir dann gereicht.
Ich hatte eine grösse von 148 und wog 60kg(!!!) meine Eltern sagten ich sei gesund und das daran nichts falsch war.
Da ich auch in die Pubertät kam beneidetet ich die mädchen um ihre schlanken Körper und die Frauen in den Magazinen.
Aus frust frass ich immer mehr bis ich mein Höchstgewicht von ung. 76kg erreicht hatte.
Da sahen dann auch meine Eltern dass es nicht normal war und fingen an unsere Ernährung umzustellen...
Nach einem Jahr als ich dann auch schon 13 war wog ich nur noch 60kg bei einer grösse von 153cm, meine Eltern hatten sich dann getrennt; wobei das mich sehr belastet hatte und ich wieder einige kgs zunahm.
Als ich dann zu meinem Vater zog war alles ganz anders, er musste denn ganzen tag arbeiten und konnte daher auch kein Essen für mich machen.
Freunde hatte ich da keine, da wir auch umgezogen waren.
So gingen die Tage hin, mit den unregelässigen mahlzeiten und wenigen Mahlzeiten, bis ich dann auch langsam die Kilos verlor und nach nur 2 Monaten oder mehr ich weiss es nicht mehr, 50kg wog und dann begnete ich einfach Ana...
Und von da an ging es wie von selbst, ich hab total wenig gegessen aber habe dann auch neue "Freunde" dazu bekommen, sie meinten wie hübsch ich doch sei und die Jungs schienen danna uch endlich auf mich aufmerksam zu werden als ich dann um die 40kg wog.
Ich hasste die Magersucht, ich konnte keine dünne Frau anschauen ohne zu denken dass ich zu fett sei.
Bin nie mit meinen Freunden Essen gegangen weil ich nichts essen wollte, von diesem ekligen kalorienreichen Essen.
Mein Leben war in dieser Zeit nicht gerade angenehm, aber ich hatte auch eine richtige Freundin gefunden und sie wollte mir helfen aus dieser Magersucht Sache herrauszukommen.
Mein Vater merkte dann auch das was bei mir nicht stimme als ich dann auch 28kg wog und schickte mich gemeinsam mit meiner Mutter zum Artzt. Dem war schon von meinem Anblick klar was los ist.
Sie haben meinen Eltern einen strickten Essensplan gegeben, da ich nicht in ein Heim für Essgestörte wollte, und sie sollten stehts ein Auge auf mich verwerfen..
Ich sollte auch einige male in der Woche zum Artzt in dem ersten Monat damit er auch alles im Auge hatte.
Dann nach einem Jahr hatte ich auch das gewicht von 50kg zugefressen, verlor auch einige Freunde doch meine beste Freundin blieb mir wenigstens.
Ich habe den Körper gehasst in dem ich war und hab innerlich nach Hilfe geschrien aber es kam keine, weil niemand mich verstand...
Dann habe ich dieses Gewicht behalten mit einigen zu und abnahmen aber das gewicht blieb, ausser anfang dieses Jahres als mich dann mein Freund verlassen hatte und meine Freundin nach Amerika flog.
Ich hab mich schrecklich gefunden und den Grund der Trennung einfach darin gesehen weil ich ihm zu dick war.
Ich hatte auch nicht meine Freundin mit der ich darüber weinen konnte, meine Eltern würden mich nicht verstehen und die falschen Freunde wollte ich nicht.
Als ich mich dann auch schon zu 60kg zugefressen hatte, reichte es mir, ich hab einen Schlussstrich gezogen und einfach versucht nichts zu essen.
Ana erschien mir dann auch wieder aber trotzdem hatte ich ab und zu fressattacken, die ich dann aber kurz dannach alle wieder auskotze...
Das war vor einem Monat jetzt wiege ich ung. 50kg.
Durch eine Freundin bin ich zu Pro-Ana gestossen, die Freundin die nach Amerika geflogen ist, sie hat mir davon erzählt und ich war sofort begeistert.
Anfangs zwar etwas kritisch aber so dachte ich auch, ich dachte ja schon das meine Art zu denken krank sei und ich einen Artzt brauche aber es gibt wohl auch Menschen die so ähnlich denken...
Ana hat mir geholfen mich selbst zu lieben und meinen Körper zu schätzen und ihm gutes zu tun. Noch bin ich für mich zu schwer...
Noch habe ich mein perfektes Ziel nicht erreicht, aber auch das schaffe ich.
Ana hilft mir dabei und ich habe gelernt sie zu lieben und einzusetzen so gut es geht. :)
SO ungefähr war es... :)
Vielleicht habt ihr ja jetzt einen eindruck über mich.
Ich glaube nicht das ich die einzige bin die so denkt, es gibt sicher viele mit den selben Problemen. ;)